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Tabular Foundation Models

Prognosen, die die Ansprache steuern

Ein Portfolio hat mehr Fälle als Ihr Team Gespräche führen kann. Tabular Foundation Models arbeiten direkt auf strukturierten Falldaten und beantworten die Reihenfolgefrage, ohne dass für jedes Mandat ein eigenes Modellprojekt beginnt.

Fall Kontaktpriorität Empfehlung
AZ-2026-1183 Anruf · abends
AZ-2026-0847 WhatsApp · mittags
AZ-2026-1421 Anruf · vormittags
AZ-2026-0912 E-Mail · Wiedervorlage
Reihenfolge und Kanal je Fall Beispieldaten
Das Modell

Vortrainiert auf Tabellen, nicht auf statischen Datenbanken

Foundation Models für tabellarische Daten sind auf einer sehr großen Zahl unterschiedlicher Tabellen vortrainiert. Sie erkennen die Struktur eines neuen Datensatzes und leiten Prognosen daraus ab, statt für jedes Portfolio von vorn zu lernen. Der praktische Unterschied zeigt sich im Aufwand bis zum ersten brauchbaren Ergebnis.

Klassischer Weg

Scorecard je Mandant

  • Merkmale werden je Portfolio von Hand entworfen.
  • Ein belastbares Modell braucht historische Fälle in Menge.
  • Neue Mandate starten ohne Prognose, oder mit einer geliehenen.
  • Jede Änderung im Bestand löst ein neues Modellprojekt aus.
Mit Foundation Model

Prognose ab dem ersten Import

  • Das Modell liest die Tabelle, wie sie ist, Spalten statt Feature-Katalog.
  • Auch kleine Mandate bekommen brauchbare Prognosen.
  • Der Kaltstart entfällt: Priorisierung ab dem ersten vollständigen Bestand.
  • Verändert sich das Portfolio, wird neu gerechnet statt neu gebaut.
Prognosen

Prognosen für die Steuerung der Ansprache

Alle betreffen die Ansprache, keine bewertet einen Menschen.

01

Erreichbarkeit

Wann ist dieser Kontakt überhaupt erreichbar? Aus Zeitpunkten früherer Versuche und Reaktionen entsteht ein Zeitfenster statt eines Rateversuchs.

02

Kanalwahl

Anruf, WhatsApp, SMS oder E-Mail: Der Kanal mit der höchsten Antwortwahrscheinlichkeit je Fall, und der günstigste, wenn mehrere gleich gut sind.

03

Reaktionsbereitschaft

Wo führt Ansprache voraussichtlich zu einer Klärung? Diese Reihenfolge bestimmt, welche Fälle zuerst in die Warteschlange gehen.

04

Tragfähigkeit

Welche Ratenhöhe wurde in vergleichbaren Fällen tatsächlich durchgehalten? Das schützt vor Vereinbarungen, die im zweiten Monat platzen.

Grenzen

Was diese Modelle nicht tun

Prognosen steuern bei uns die Ansprache, nicht die Forderung. Diese Trennung ist der Grund, warum die Modelle in einem regulierten Umfeld überhaupt eingesetzt werden können, und sie ist in der Architektur verankert, nicht in einer Richtlinie.

Keine Bonitätsbewertung

Wir erstellen keine Bonitätsauskunft und treten nicht als Auskunftei auf. Prognostiziert wird Kommunikationsverhalten, nicht Kreditwürdigkeit.

Keine Entscheidung über die Forderung

Bestand, Höhe und Durchsetzung einer Forderung bewertet Ihr Haus. Ein Score priorisiert einen Anruf, er begründet, mahnt und titelt nichts.

Menschliche Aufsicht

Verhandlungsrahmen und Eskalationsschwellen setzen Sie. Was außerhalb liegt, geht an Ihre Sachbearbeitung, ohne dass ein Modell den Rahmen selbst verschiebt.

Kein Training auf Ihren Daten

Die eingesetzten Modelle werden nicht mit Ihren Gesprächs- oder Schuldnerdaten trainiert, und die Daten werden nicht für eigene Zwecke weiterverwendet.

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