Anforderungsworkshop
Welche Datenfelder liegen vor, welche Fragen sollen beantwortet werden, woran wird Erfolg gemessen.
Wann ist jemand erreichbar, auf welchen Kanal reagiert er, hält er seine Zusage? Pace beantwortet diese Fragen für jede offene Akte mit Tabular Foundation Models.
Ein Anruf um 10 Uhr bei jemandem, der tagsüber arbeitet, kostet Agentenzeit und Telefongebühren und bringt nichts. Das Modell schätzt für jedes Zeitfenster, ob ein Anruf angenommen wird, und schlägt das beste vor.
Liest Zeitpunkte früherer Anrufversuche · angenommene und verpasste Anrufe · Rückrufe
Manche reagieren auf eine SMS am selben Tag und nehmen nie ab, andere öffnen keine E-Mail. Das Modell schätzt je Kanal, ob eine Reaktion kommt. Wo eine Nachricht reicht, muss niemand anrufen.
Liest Reaktionen auf frühere Briefe, SMS und E-Mails · geöffnete Zahlungslinks · vorhandene Kontaktdaten
Eine Ratenzusage ist erst etwas wert, wenn die Rate kommt. Der Agent erinnert nur dort, wo eine Zahlung wackelt, und lässt die anderen in Ruhe.
Liest frühere Zusagen und Zahlungen · Höhe der Rate · Zeit seit dem letzten Kontakt
Für ein übernommenes Portfolio summieren sich die Prognosen je Akte zu Kennzahlen je Segment. Daran sehen Sie früh, welche Teile des Bestands auf Ansprache reagieren und wohin die Kapazität Ihres Servicings gehen sollte. Den Kaufpreis bestimmen Sie; die Kennzahlen steuern das Servicing.
Liest den importierten Bestand · Kontaktversuche und Ergebnisse seit der Übernahme
Ein klassisches Modell wird für jeden Mandanten neu gebaut: Merkmale definieren, Parameter suchen, kalibrieren, warten. Ein Tabular Foundation Model ist auf Millionen von Tabellen vortrainiert und bekommt Ihre abgeschlossenen Akten als Kontext.
| Kriterium | Klassisches Machine Learning | Tabular Foundation Model |
|---|---|---|
| Training je Mandant | erforderlich | entfällt |
| Hyperparameter-Tuning | oft Stunden bis Tage | entfällt |
| Datenbedarf für stabile Ergebnisse | tausende Zeilen | ab wenigen hundert Zeilen |
| Zeit bis zur ersten Prognose | Tage bis Wochen | Minuten |
| Wenn sich der Bestand verändert | neu trainieren | Kontext aktualisieren |
| Erklärbarkeit | etabliert | Methoden in Entwicklung |
Benchmark auf 5.000 synthetischen Inkassofällen, Stand 24.09.2026, beschrieben im Whitepaper. Ob eine bessere Prognose mehr Rückfluss bringt, zeigt erst ein Test mit Kontrollgruppe auf Ihren Akten.
Jeder Vorschlag steht mit seiner Begründung im Co-Pilot und lässt sich überstimmen. Ob eine Forderung besteht und was aus ihr folgt, darüber sagt eine Prognose nichts.
Begonnen wird dort, wo ein Fehler wenig kostet: bei Kanal, Zeitpunkt und Zusagen. Eine falsch gewählte SMS kostet ein paar Cent, ein falsch bewertetes Portfolio sehr viel mehr.
Welche Datenfelder liegen vor, welche Fragen sollen beantwortet werden, woran wird Erfolg gemessen.
Einen Monat lang läuft die Ansprache nach Prognose neben dem bisherigen Prozess, auf Ihren eigenen Akten.
Kontaktrate, Zusagen, Rückfluss und Leeranrufe im Vergleich, gegen die Kosten des Einsatzes gerechnet.
Co-Pilot
Hier sieht Ihre Sachbearbeitung die Vorschläge je Akte und übernimmt oder verwirft sie.
Mehr erfahrenDateninfrastruktur
Der Tabular Store hält Ihren Bestand versioniert und je Mandant getrennt, mit der Historie, die im Prozess entsteht.
Mehr erfahrenKI-Kommunikation
Was Ihre Sachbearbeitung übernimmt, führt der Agent im vorgeschlagenen Kanal und Zeitfenster aus und dokumentiert jeden Versuch.
Mehr erfahren